Dr. Matthias Büger in den Vorstand der FDP-Landtagsfraktion gewählt

KreisverbandLandesverbandLandtag13. Januar 2019

Der Kreisvorsitzende der FDP Lahn-Dill und gewählte Landtagsabgeordnete Dr. Matthias Büger (Wetzlar) ist in den Vorstand der FDP-Landtagsfraktion gewählt worden. Dies entschieden die neuen Abgeordneten auf ihrer ersten Klausurtagung im bayerischen Beilngries. Büger übernimmt das Amt des Fraktionsschatzmeisters. Die Fraktion wird von René Rock (Seligenstadt) geführt; ihm zur Seite steht Jürgen Lenders (Fulda) als Parlamentarischer Geschäftsführer sowie die stellvertreten Fraktionsvorsitzenden Wiebke Knell (Neukirchen) und Stefan Müller (Heidenrod). Alle Personen erhielten in geheimer Wahl alle Stimmen der elfköpfigen Fraktion. „Ich freue mich über das Vertrauen der Kolleginnen und Kollegen und den Einzug in den Fraktionsvorstand“, so Büger nach der Wahl. Der Fraktionsvorstand vertritt die Fraktion nach außen und nimmt gegenüber den Fraktionsmitarbeitern Arbeitgeberfunktion wahr.

Die Fraktion legte ferner die Arbeitsgebiete der Abgeordneten fest. Büger übernimmt die Funktion des Sprechers für Hochschule, Forschung und Technologie und vertritt die Fraktion als Obmann im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst. Damit knüpft Büger inhaltlich an seine Arbeit in der 18. Wahlperiode des Landtags (2009-14) an. Büger ist promovierter Mathematiker und besitzt als Privatdozent die Lehrbefugnis an der Justus-Liebig-Universität Gießen. „In einer Zeit, in der die Hälfte eines Jahrgangs eine Hochschule besucht, kommt der Hochschulpolitik eine wachsende Bedeutung zu. Mittelhessen als Region hat eine der höchsten Studierendendichten in Deutschland. An den Universitäten in Gießen und Marburg sowie der THM mit Sitz in Gießen, Friedberg und Wetzlar (Studium Plus) beherbergt unsere Region Hochschulen mit hervorragendem Ruf. Zuletzt ist Hessen jedoch bei den Betreuungsquoten in der Lehre sowie der Exzellenzinitiative in der Forschung zurückgefallen. Ich werde mich dafür einsetzen, diesen Trend zu stoppen und umzukehren“, so Büger zu seinen politischen Zielen.