Martina Kahlert-Crema

Über mich

Geboren bin ich am 13. September 1959 in Bremen. An einem Sonntag im Sternzeichen der Jungfrau. Also eine kleine hanseatische Jungfrau.

Opas Drogerie in Bremen-Rablinghausen

Mein Großvater Alfred Dombrowski war selbstständiger Drogist. In Bremen-Rablinghausen baute er nach der Flucht aus Ostpreußen für sich und seine Familie eine neue Existenz auf. Die Drogerie meines Großvaters war der Mittelpunkt meiner Kindheit. Freitags und samstags half meine Mutter als älteste Tochter im Verkauf und nahm mich mit zu den Großeltern. Hier wurde es mir nie langweilig. Ich durfte bei den Erwachsenen sein und lernte den Umgang mit Kunden durch Zuschauen. Der Stadtteil Rablinghausen liegt am Rande von Bremen und in der Nähe des Neustädter Hafens. Opas Kunden waren alteingesessene Bremerinnen und Bremer ebenso wie Seeleute aus aller Welt.

Schule in aufregenden Zeiten

Zum Gymnasium gehen und das Abitur machen, das waren für mich selbstverständliche Ziele. Das Lernen fiel mir immer leicht. Ohne Reibungsverluste machte ich 1978 das Abitur. Die Schule war für mich allerdings mehr als ein Lernort für Deutsch, Englisch und Mathematik.

Junge Referendare gestalteten den Unterricht so, dass wir zu argumentieren lernten. Schon mit meinem Vater hatte ich viel über den zweiten Weltkrieg gesprochen. Gemeinsam sahen wir sonntags immer den Weltspiegel an. So entwickelte sich in mir ein besonderes Interesse an Geschichte, Gesellschaft und Verantwortung für Frieden.

Zu Beginn der 11. Klasse gründete ich die SIL – Schülerinitiative Leibnizplatz und wurde zur Schulsprecherin gewählt. Dies blieb ich bis zum Abitur. Sportlich fand ich im Volleyball meinen Lieblingssport.

Im öffentlichen Leben war aus politischer Sicht in Bremen während meiner Schulzeit immer viel los. Dass wir als Schülerinnen und Schüler gegen Fahrpreiserhöhungen bei der Bremer Straßenbahn AG demonstrierten, war selbstverständlich. Außerhalb der Unterrichtszeit, während des Feierabendverkehrs.

Mein Studium der Sozialwissenschaften an der Universität Bremen

Zum Ende der Schulzeit stand für mich fest, dass ich studieren wollte. Mein Wissensdrang und meine Neugier konzentrierten sich darauf zu erforschen, wie sich der Mensch als soziales Wesen verhält. Was treibt ihn als einen Teil der Gesellschaft an? Welche Einflüsse verändern sein Denken und sein Handeln? Wie können sich humanistische Werte beim Individuum und bei Gruppen entwickeln? Um Antworten darauf zu finden, beschloss ich an der Universität Bremen Sozialwissenschaften zu studieren.

Der Sprung nach Hessen in die betriebliche Praxis

Direkt nach dem Diplom bildete ich mich im IT-gestützten Personalmanagement weiter. Und es gelang mir der Sprung in die Betriebswirtschaft. Dafür zog ich 1986 nach Wiesbaden, in die hessische Landeshauptstadt. In den folgenden 20 Jahren meines beruflichen Engagements war ich als Trainerin und Beraterin tätig, übernahm Projektleitungen und Moderationen, konzipierte Personalsysteme zur qualitativen Personalplanung.

Familie und Freizeit

1992 wechselte ich von Wiesbaden nach Gießen. Hier hatte ich meinen Freundeskreis und meinen Partner gefunden. In den Urlauben ging es auf Entdeckungsreise. Nach Südafrika, Costa Rica, Mexiko, Kuba, Sri Lanka und Australien. 2005 trennten sich die gemeinsamen Wege meines Partners und mir in aller Freundschaft.

Mit einem Projektauftrag zur Arbeitsplatzbewertung bei einem führenden Spezialisten der Messtechnik in Wetzlar begann 2006 für mich beruflich wie privat ein Neuanfang. Ich lernte dort meinen heutigen Ehemann Armin kennen und über ihn das wunderschöne Lahn-Dill-Bergland mit seinen Extra-Wandertouren. Und weil mir Aßlar gleich besonders gut gefiel, zogen wir 2007 hier hin.

Mit Schwimmen, Joggen, Pilates und Wandern halte ich mich in meiner Freizeit fit.

Back to the Roots

Durch das Mitwirken in Bundesprogrammen zur Demokratieentwicklung für den Lahn-Dill-Kreis konnte ich an meine ursprünglichen Interessensgebiete anknüpfen – die Politik- und Sozialwissenschaften.

Aktuell baue ich als Start-Up mein Atelier zur Berufswahl aus.

 

Politische Vita

Politisch aktiv war ich schon in der Schulzeit. Es ging und geht mir immer darum, mein konkretes Umfeld -wie damals die Schule und heute die Region Lahn-Dill- mit zu gestalten. Zu Beginn der Oberstufe gründete ich die SIL – Schülerinitiative des Gymnasiums am Leibnizplatz in Bremen. Ich wurde zur Schulsprecherin gewählt und war Delegierte in der Gesamtschülervertretung aller stadtbremischen Schulen.

Mitglied in der FDP bin ich seit 2015. Mich hat das kommunalpolitische Engagement der FDP Wetzlar und der FDP Lahn-Dill einfach überzeugt.

Freie Demokratin und Kandidatin für die Bürgermeisterwahl in Asslar

Als freie Demokratin steht für mich der Einsatz für die Freiheit an oberster Stelle. Mehr Freiheit bedeutet mehr Chancen.

Ich stehe für:

● Eine bürgerfreundliche Stadtentwicklung: Foren und offener Austausch zu aktuellen und neuen Planungsvorhaben für Wohnen, Handel, Gewerbe und Energiegewinnung

● Den Aufbau eines kreativen Stadtmarketings: Gewinnen von Nachwuchskräften für die Aßlarer Wirtschaft

● Beste Fachkräfte für die frühkindliche Bildung: Exzellente Fortbildungsangebote für die Erzieher und Erzieherinnen der Aßlarer Einrichtungen zur Kinderbetreuung

● Das Miteinander der Generationen: Begegnungsangebote für die jungen und älteren Aßlarer Bürgerinnen und Bürger zum voneinander Lernen und für das sich gegenseitige Unterstützen

 

Freie Demokraten sind mutig, optimistisch, weltoffen, empathisch und lösungsorientiert. Deshalb trete ich zu der Bürgermeisterwahl in Aßlar an.

Lieber Aßlarer Bürgerinnen und Bürger, sprechen Sie mich an. Lernen Sie mich so besser kennen. Ich freue mich auf Sie!

Weitere Positionen

Vorsitzende des FDP-Ortsverbands Aßlar

Mitglied des FDP-Kreisvorstandes Lahn-Dill

Martina Kahlert-Crema